Ein Dorf zum Daheimsein
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Bessere Rechnungsergebnisse 2018 mit Sondereffekten

Einwohnergemeinde: Die Erfolgsrechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 2'353'430.54 ab. Darin enthalten ist eine Marktwertanpassung von Fr. 1'308'799.00 für die Liegenschaft Zentrum Linde mit Gebäude Nr. 1134. Die Gemeinden sind von Gesetzes wegen verpflichtet, alle 4 Jahre eine Neubewertung ihrer Liegenschaften des Finanzvermögens vorzunehmen. Zusätzlich wurde durch den Verkauf der Baulandparzelle 1269 Rütenen ein Buchgewinn von Fr. 179'494.33 realisiert. Nach Berücksichtigung dieser beiden ausserordentlichen Sondereffekte verbleibt im Vergleich zum Budget mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 252'900.00 ein besseres Ergebnis von Fr. 1'118'037.21.

Bei den Einkommens- und Vermögenssteuern resultiert bei einem bereinigten Steuersoll von Fr. 17'365'626.20 gegenüber dem Budget von
Fr. 17'547'000.00 ein Minderertrag von Fr. 181'373.80 oder 1,03 %. Die Quellensteuern liegen mit Fr. 377'966.05 im Rahmen des Voranschlages von
Fr. 370'000.00. Die Gewinn- und Kapitalsteuern der juristischen Personen sind mit Fr. 1'181'887.25 bei einer Budgetprognose von Fr. 650'000.00 sehr erfreulich ausgefallen. Bei den Sondersteuern (Nachsteuern und Bussen, Grundstückgewinn-, Erbschafts- und Schenkungssteuern sowie Hundesteuern) konnte durch die erhöhten Nachsteuern und Bussen ein Mehrertrag von Fr. 27'252.85 verbucht werden. Gesamthaft konnte somit bei den Steuern ein Mehrertrag von Fr. 385'732.35 erzielt werden.

Zum Ertragsüberschuss haben insbesondere folgende grössere Minderaufwendungen und Mehrerträge geführt: Minderaufwand für die Anschaffung von immateriellen Anlagen Fr. 50'083.55, geringere Beiträge an den Kanton für die berufliche Grundbildung Fr. 93'715.50, reduzierte Pflegekostenbeiträge Fr. 76'770.50, erhöhte Rückerstattungen bei der gesetzlichen wirtschaftlichen Hilfe mit diversen positiven IV-Entscheiden
Fr. 282'033.80, geringere Kosten für das Asylwesen infolge Schliessung der Asylunterkunft Liebegg Fr. 195'879.62, reduzierter Restkostenbeitrag an die Sonderschulung 2017 Fr. 64'177.45, zu viel bezogene Abgeltungen der PostAuto in den Jahren 2007-2018 Fr. 55'045.10. Die Investitions-rechnung schliesst exklusive Eigenwirtschaftsbetriebe mit Nettoinvestitionen von Fr. 4'589'594.40 gegenüber budgetierten
Fr. 12'034'000.00 ab. Diese stark verminderten Ausgaben sind insbesondere auf zusätzlich notwendige Bewilligungen, Einsprachen und weitere Abklärungen beim Neubau Werkhof Moortal und bei der Erschliessung Oberfeld inkl. Kreisel zurückzuführen. Per Saldo resultiert aus der Erfolgs- und Investitionsrechnung ein Finanzierungsüberschuss von Fr. 32'006.80. Die Nettoschuld betrug per 31.12.2018 Fr. 1'870'242.94.

Eigenwirtschaftsbetriebe
Die Abwasserbeseitigung erzielte insbesondere dank einem reduzierten Betriebsbeitrag an den Abwasserverband von Fr. 86'200.00 ein stark verbessertes Ergebnis mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 24'959.02 gegenüber budgetierten Fr. 112'200.00. Durch reduzierte Investitionen als Folge von zeitlichen Verzögerungen ist aus der Investitionsrechnung ein Einnahmenüberschuss von Fr. 153'570.55 entstanden, was aus der gesamten Rechnung einen Finanzierungsüberschuss von Fr. 304'322.68 generierte. Dadurch konnte das Nettovermögen per Ende 2018 auf
Fr. 5'271'199.26 erhöht werden.

Die Abfallwirtschaft schliesst dank verschiedenen reduzierten Kosten mit einem stark erhöhten Ertragsüberschuss von Fr. 60'793.90 im Vergleich zu den budgetierten Fr. 4'100.00. Mit den vorgenommenen Abschreibungen von Fr. 2'642.60 ergibt sich ein Finanzierungsüberschuss von Fr. 63'436.50, um welchen das Nettovermögen per 31.12.2018 auf Fr. 892'762.28 erhöht werden konnte.

Die Fernwärme hat mit einem geringeren Ertragsüberschuss von Fr. 21'715.25 (Budget Fr. 48'800.00) als Folge von höheren Kosten für die Wärmeerzeugung abgeschlossen. Mit der um die Abschreibungen erhöhten Selbstfinanzierung von Fr. 36'494.70 konnte die bestehende Nettoschuld per Ende Rechnungsjahr auf Fr. 90'414.55 reduziert werden.

Ortsbürgergemeinde
Aufgrund der anhaltend hohen Bautätigkeit in der Region kann das Kieswerk erneut mit einem sehr guten Ergebnis aufwarten. Nach wie vor besteht eine grosse Nachfrage nach Deponiemöglichkeiten. Der Rechnungsüberschuss gegenüber dem Voranschlag ist um rund Fr. 535’000.00 günstiger ausgefallen.

Die Zweige der Ortsbürgergemeinde (Waldhaus und Alterswohnungen) schliessen im Rahmen des Budgets ab. Bei der Rubrik Liegenschaften des Finanzvermögens mussten nicht erwartete hohe Berichtigungen vorgenommen werden. Auf der Aufwandseite fallen Wertberichtigungen bei den Sachanlagen im Finanzvermögen mit Fr. 355‘497.35 und auf der Ertragsseite Marktwertanpassungen von Fr. 1‘273‘819.00 ins Gewicht. Aufgrund dieser Konstellation konnte eine Einlage ins Eigenkapital von Fr. 1‘896‘135.39 getätigt werden.

Auch beim Forstbetrieb Gränichen – Unterkulm haben besondere Umstände das Ergebnis massgeblich beeinflusst. Im Frühling war man mit der Aufarbeitung der Sturmschäden „Burglind“ beschäftigt und anschliessend mussten enorme Anstrengungen für die Bekämpfung und Eindämmung des Käferholzes unternommen werden. Bedingt durch die Sturmschäden sowie den einsetzenden Käferbefall, mussten grössere Bestandeskorrekturen beim Lager- und Schnitzelholz vorgenommen werden. Der Forstbetrieb weist dadurch einen Überschuss von Fr. 78'701.09 aus. Die Forstreserve beläuft sich nun auf Fr. 1‘751‘772.48.

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