Ein Dorf zum Daheimsein
Ein Dorf zum Daheimsein
Ein Dorf zum Daheimsein
Ein Dorf zum Daheimsein
Ein Dorf zum Daheimsein
Ein Dorf zum Daheimsein
Ein Dorf zum Daheimsein
Ein Dorf zum Daheimsein
 
 
Ein Dorf zum Daheimsein
1
Ein Dorf zum Daheimsein
2
Ein Dorf zum Daheimsein
3
Ein Dorf zum Daheimsein
4

Rechnungsabschluss 2017

Einwohnergemeinde:

Das erwartete Defizit ist eingetroffen

Bereits in den Budgets 2015 und 2016 wurden in den Gemeinderechnungen von Gränichen Defizite erwartet. Aufgrund von ausserordentlichen Ereignissen konnten diese damals verhindert werden. Die Erfolgsrechnung 2017 weist nun – erstmals seit Einführung von HRM2 - einen Aufwandüberschuss von Fr. 662'400 aus. Im Budget wurde mit einem Defizit von Fr. 978'600 gerechnet. Die Rechnung schliesst somit rund einen Drittel besser ab als vorgesehen. Der Cashflow liegt aber im positiven Bereich.

Markante Abweichungen auf der Ausgabenseite sind vor allem im sozialen Bereich festzustellen: die Nettoaufwendungen für die Sozialhilfe sind gegenüber dem Budget um Fr. 252'000 und die Bei-träge an die Pflegefinanzierung (Alters- und Pflegeheime) um Fr. 209'000 höher ausgefallen. Diese beiden Ausgabeposten sind in den letzten 4 Jahren um ganze Fr. 850'000 angestiegen.

Ebenso fehlen auf der Einnahmeseite die Buchgewinne aus den geplanten Landverkäufen in der Rütenen von Fr. 450'000. Im Gegenzug konnten für Sondersteuern (Grundstückgewinne, Erbschaften, Gewinnsteuern und Quellensteuern) gesamthaft Fr. 308'000 mehr vereinnahmt werden. Die übrigen Steuereinnahmen entsprachen mit 16.8 Mio. genau den Budgeterwartungen. Einsparungen konnten bei den Berufsschulgeldern und Beiträge an die Sonderschulen von Fr. 209'000 gemacht werden. Dank weiteren diversen kleineren positiven Abweichungen wurde schlussendlich gegenüber dem Budget ein leicht besseres Resultat erzielt.

In der Investitionsrechnung konnte bei den Einnahmen die erwarteten Erträge aus der Erschliessung Rütenen von Fr. 822'000.00 noch nicht realisiert werden. Die Nettoinvestitionen sind deshalb mit Fr. 1'379'000 um Fr. 920'000 höher als angenommen. Der Hauptfokus bei den Ausgaben lag mit Fr. 862'000 beim Strassenunterhalt.

Per Saldo resultiert ein Finanzierungsüberschuss resp. eine Reduktion der Nettoschuld von Fr. 227'000. Die Verschuldung beträgt neu knapp 2 Millionen.



Eigenwirtschaftsbetriebe

Die Abwasserbeseitigung war mit Fr. 117'200 defizitär. Dank den hohen Anschlussgebühren (Fr. 596'000) und den aufgrund vom Projektverzögerungen beinahe 1 Million tieferen Investitionsausgaben konnte trotzdem ein Finanzierungsüberschuss von Fr. 534'000 erwirtschaftet werden. In der separaten Abwasser-Kasse besteht zurzeit noch ein Kapital von 5 Millionen Franken.

Die Abfallwirtschaft schliesst mit einem leicht höheren Aufwandüberschuss (- Fr. 16‘100) als erwar-tet (- Fr. 14'100). Die Rechnung des Eigenwirtschaftsbetriebes wird mit einem Zuschuss aus Steuergeldern ausgeglichen.

Die Fernwärme schliesst mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 41‘500 besser als im Budget vorgesehen (+ Fr. 27‘300).


Ortsbürgergemeinde

Das Kieswerk konnte die guten Ergebnisse der letzten Jahre fortsetzen und erwirtschaftete einen Gewinn von Fr. 1‘056'000. Alle anderen Zweige der Ortsbürgergemeinde (Waldhaus, Liegenschaften und Alterswohnungen) schliessen im Rahmen des Budgets ab. Ende Jahr konnte eine Einlage in das Eigenkapital von Fr. 1‘264'600 getätigt werden.

Die Rechnung des Forstbetriebes Gränichen – Unterkulm muss wegen des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes mit Fr. 28'900 ein um
Fr. 9'500 grösseres Defizit ausweisen als budgetiert. Die Forstreserve beläuft sich nun auf Fr. 1‘699'000.

2014. Alle Rechte vorbehalten. Bitte lesen Sie die "Allgemeinen rechtlichen Hinweise, Datenschutz" bevor Sie diese Website weiter benützen.